Recht

Gesetze und Grundlagen für die GSSK

Die Basis um sich für die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft vorzubereiten, sowie besser und einfacher zu lernen, bildet im Grunde genommen das Wissen über Recht und Ordnung. Man sollte wissen welche Gesetze man in bestimmten Situationen anwenden kann oder muss. Wozu ist man berechtigt, wie weit darf man gehen, welche Dinge gilt es zu beachten? Aber Gesetze sind nicht alles und daher stelle ich noch eine Art FAQ vorne an, um die wichtigsten Grundlagen für das Thema Recht abzuhandeln.

Grundsätzliches Wissen zum Thema Öffentliche SICHERHEIT und ORDNUNG

Recht – Allgemeines

Deutschland – Das System (Rechtsstaat | Sozialstaat | Demokratie | Föderalismus | Republik)

Gewaltenteilung (Legislative | Judikative | Exekutive – Gewaltmonopol & Gewaltenverschränkung)

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Allgemeine Erklärungen für GSSK-relevantes Recht

Unterschied zwischen Eigentum / Besitz / Besitzdiener ( §854 BGB / §858 BGB / §902 BGB)

Unterschied juristische / natürliche Personen

Unterschied Legalitätsprinzip / Oppurnitätsprinzip (+ Akkusationsprinzip & Dispositionsmaxime)

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Grundrechte (Die GSSK-relevanten!)

Artikel 1 – Menschenwürde

Artikel 2 – Freiheit, Recht auf Leben, persönliche Entfaltung

Artikel 3 – Gleichheitsgrundsatz

Artikel 5 – Meinungsfreiheit (Nicht im Rahmenplan)

Artikel 8 – Versammlungsrecht

Artikel 10 – Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis

Artikel 12 – Berufsfreiheit

Artikel 13 – Unverletzlichkeit der Wohnung

Artikel 14 – Recht auf Eigentum

Artikel 19 – Einschränkung von Grundrechten / Rechtsweggarantie

Artikel 20 – Grundlagen staatlicher Ordnung

Artikel 79 (Abs.3)- Ewigkeitsklausel

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BGB:

Im Dienst – wichtige Rechte des Sicherheitsmitarbeiters als Besitzdiener (Alle im Rahmenplan enthaltene Gesetze des BGB!)

Grundlagen

§823 BGB – Schadensersatzpflicht (Unerlaubte Handlung – Das Gegenstück zum „Delikt“ im StGB)

§90 / §90a BGB – Begriff der Sache / Tiere

§828 BGB – Minderjährige (Nicht im Rahmenplan aufgeführt, aber sehr wichtig)

§830 BGB – Mittäter und Beteiligte

Besitztum und Eigentum

§854 BGB – Erwerb des Besitzes

§858 BGB – Verbotene Eigenmacht

§903 BGB – Befugnisse des Eigentümers

Beziehung Kunde – Arbeitgeber – Sicherheitsmitarbeiter

§242 BGB – Leistung nach Treu und Glauben

§278 BGB – Verantwortlichkeit des Schuldners für Dritte

§611 BGB – Vertragstypische Pflichten beim Dienstvertrag

§677 BGB – Pflichten des Geschäftsführers

§831 BGB – Haftung für den Verrichtungsgehilfen

Rechtfertigungsgründe

§227 BGB / ( §32 STGB / OWiG §15 ) – Notwehr

§228 BGB – Notstand (Verteidigender Notstand / Defensivnotstand)

§229 BGB – Allgemeine Selbsthilfe

§859 BGB / §869 BGB / §855 BGB – Selbsthilfe des Besitzers/ Besitzdieners / Besitzdiener

§904 BGB – Notstand (Angreifender Notstand / Aggressivnotstand)

§127 StPO – Vorläufige Festnahme

Notstand StGB

§34 StGB – Rechtfertigender Notstand

ALLE Rechtfertigungsgründe zusammengefasst

Zusatzparagraphen zur Selbsthilfe

§230 BGB – Grenzen der Selbsthilfe

§231 BGB – Irrtümliche Selbsthilfe

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STGB

Entschuldigungsgründe (StGB)

§19 StGB – Schuldunfähigkeit des Kindes

§33 StGB – Überschreitung der Notwehr (Notwehrexzess)

§20 StGB – Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen (§21 StGB – Verminderte Schuldfähigkeit)

§35 StGB – Entschuldigender Notstand (Nicht im Rahmenplan)

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Wissenwerte Grundlagen StGB

Aufbau einer Straftat

Straftatbestände (die häufig in Prüfungen vorkommenden der letzten 4 Jahre) einfach aufgeschlüsselt

Unterschied zwischen Mord und Totschlag

Unterschied: Echte und unechte Unterlassungsdelikte

Unterschied Diebstahl / Unterschlagung

Unterschied Verbrechen und Vergehen ( §12 StGB )

Grundlagen des Strafrechts / Allgemeiner Teil

§13 StGB – Begehen durch Unterlassen

§15 StGB – Vorsätzliches und fahrlässiges Handeln

§16 StGB – Irrtum über Tatumstände

§22 StGB – Begriffsbestimmung (Tat: Der Versuch)

§23 StGB – Strafbarkeit des Versuchs

§25 StGB – Täterschaft / §26 StGB – Anstiftung / §27 StGB – Beihilfe

§30 StGB – Versuch der Beteiligung / §31 StGB – Rücktritt vom Versuch der Beteiligung

§49 StGB – Besondere gesetzliche Milderungsgründe


Straftatbestände

Straftaten gegen die Ehre

§185 StGB – Beleidigung

§186 StGB – Üble Nachrede

§187 StGB – Verleumdung

Eigentums- und Vermögensdelikte

§303 StGB – Sachbeschädigung

§242 StGB – Diebstahl / §243 StGB – Besonders schwerer Fall des Diebstahls

§246 StGB – Unterschlagung

§249 StGB – Raub / §252 StGB – Räuberischer Diebstahl

§257 StGB – Begünstigung

§259 StGB – Hehlerei

§263/§263a StGB – Betrug / Computerbetrug

Körperverletzungsdelikte

§223 StGB – Körperverletzung

§224 StGB – Gefährliche Körperverletzung

§226 StGB – Schwere Körperverletzung

§229 StGB – Fahrlässige Körperverletzung

Straftaten gegen die persönliche Freiheit

§239 StGB – Freiheitsberaubung

§240 StGB – Nötigung

§241 StGB – Bedrohung

Sonstige Straftaten

§201 StGB – Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes

§202 StGB – Verletzung des Briefgeheimnisses

§113 StGB – Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

§126 StGB – Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten

§132 StGB – Amtsanmaßung

§145 StGB – Mißbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln

§221 StGB – Aussetzung

§267 StGB – Urkundenfälschung

§268 StGB – Fälschung technischer Aufzeichungen

§306 StGB – Brandstiftung

§306d StGB – Fahrlässige Brandstiftung

§306f StGB – Herbeiführen einer Brandgefahr

§323a StGB – Vollrausch (Nicht im Rahmenplan)

§324 StGB – Gewässerverunreinigung

§325 StGB – Bodenverunreinigung

§326 StGB – Unerlaubter Umgang mit Abfällen

Echte Unterlassungsdelikte

§123 StGB – Hausfriedensbruch

§138 StGB – Nichtanzeige geplanter Straftaten

§323c StGB – Unterlassene Hilfeleistung / Behinderung von hilfeleistenden Personen